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Webseite letztmals aktualisiert:

02. Oktober 2021

 
 
 

Infos News



Wichtige Informationen zur neuen SSV-Mitgliederkarte

Im vergangenen Mai hat der SSV eine komplett überarbeitete Mitgliederkarte mit Bezahlfunktion für alle lizenzierten Schützinnen und Schützen lanciert.

Der SSV erklärt noch einmal transparent, was die Beweggründe für die Integration der Bezahlfunktion gewesen sind, wie die neue SSV-Mitgliederkarte funktioniert und welche Widerspruchsrechte den SSV-Mitgliedern zur Verfügung stehen.


 







Wieso gibt es eine SSV-Mitgliederkarte (Lizenzkarte)?
Gemäss Lizenzwesen ist der SSV für die Ausstellung der Lizenzkarte zuständig. Aus logistischen Gründen wird für die Ausstellung der Lizenzkarte ein externer Partner beigezogen. Dies war schon in der Vergangenheit der Fall. In diesem Zusammenhang hat der SSV die BonusCard.ch AG – heute Cornèr Bank AG, Zweigniederlassung BonusCard (Zürich) – beauftragt, die SSV-Mitgliederkarte zu produzieren. Als Herausgeberin von Zahlkarten verfügt BonusCard bereits über die notwendige Logistik und Prozesse, um Lizenzkarten in Kreditkartenformat auszustellen. Entsprechend war und ist BonusCard die ideale Partnerin für den SSV, zumal sich im Rahmen dieser Zusammenarbeit auch die Möglichkeit ergab, eine Bezahlfunktion in Form einer kostenlosen VISA-Zahlungskarte einzubauen. Neben der Hauptfunktion als Lizenzkarte zur Identifikation des Mitglieds können somit die Schützinnen und die Schützen ohne jegliche Verpflichtung entscheiden, ob sie die kostenlose VISA-Zahlungskarte in Anspruch nehmen wollen.

Wieso eine Bezahlfunktion?
Einerseits trägt die Partnerschaft mit BonusCard zur direkten Förderung des SSV-Nachwuchs bei, indem 0.1% der gesamten mit der Zahlungskarte generierten Kartenumsätze der SSV-Jugendförderung zugutekommt. Andererseits bietet die Bezahlfunktion einen Mehrwert für die Schützinnen und Schützen. Den SSV-Mitgliedern wird eine weltweit einsetzbare Zahlungskarte mit attraktiven Zusatzvorteilen kostenlos und ohne jegliche Benutzungsverpflichtung zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert die Lizenzkarte mit Bezahlfunktion?
Die SSV-Mitgliederkarte erfüllt weiterhin primär ihre Funktion als Lizenzkarte. Die Nutzung der Zahlungsfunktion ist für alle Schützinnen und Schützen freiwillig. Sollte das entsprechende Mitglied auf die Zahlungsfunktion verzichten wollen, kann die Karte selbstverständlich auch nur als reine Mitgliederkarte genutzt werden. Diesfalls wird die Zahlungsfunktion durch Nichtgebrauch nach sechs Monaten automatisch deaktiviert (oder auf entsprechendes Gesuch an BonusCard schon vorher).

Welche Personendaten wurden BonusCard übermittelt?
Zum Zwecke der Ausstellung der Lizenzkarte hat die BonusCard die notwendigen Mitgliederdaten vom SSV erhalten (Name, Vorname, Adresse, Mitgliedernummer und Barcode-Nummer für den Schiessstand). Zudem wurden folgende Daten zum Zwecke der Integration der Zahlungsfunktion mitgeteilt: Geburtsdatum, sowie E-Mail-Adresse und Mobil-Telefonnummer sofern vorhanden. In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass die Statuten ausdrücklich vorsehen, dass der SSV das Adressmaterial zur Erzielung von Einkommen für kommerzielle Zwecke für den Verband kostenlos nutzen kann. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass BonusCard als Herausgeber von Zahlungsmitteln, einen hohen Sicherheits- und Vertraulichkeitsstandard sicherstellt und Gewähr für eine sichere Datenbearbeitung bietet.

Haben die lizenzierten Schützinnen und Schützen eine Widerspruchmöglichkeit?
Ja, Schützinnen und Schützen können jederzeit beim SSV beantragen, dass ihr Adressmaterial nicht für kommerzielle Zwecke verwendet wird. Das Widerspruchrecht kann schriftlich per Post oder E-Mail beim SSV ausgeübt werden. Das Widerspruchsrecht ist aber auf kommerzielle Zwecke beschränkt. So erhält weiterhin jeder Schütze und jede Schützin, welche eine Lizenz löst, auch eine Mitgliederkarte. Schützinnen und Schützen können somit das Widerspruchrecht auch in Bezug auf die Nutzung ihrer Daten für das Angebot der Bezahlfunktion geltend machen. In Bezug auf die Zahlungsfunktion der SSV-Mitgliederkarte soll jedoch erwähnt werden, dass bei Nichtbenutzung der Zahlfunktion diese nach sechs Monaten automatisch deaktiviert wird. Falls jedoch das Mitglied vorzieht, die Zahlfunktion vorher zu deaktivieren, kann dies direkt bei BonusCard beantragt werden.

Was passiert mit der Lizenzkarte nach Ausübung des Widerspruchrechts oder Deaktivierung der Bezahlfunktion?
Die SSV-Mitgliederkarte behält ihre Gültigkeit als Lizenzkarte (ohne Zahlungsfunktion) und kann ohne Nachteile als einfache Mitgliederkarte zum Nachweis der aktiven Mitgliedschaft verwendet werden. Den Mitgliedern steht auch die Möglichkeit offen, wie bis anhin, sich bei Schützenanlässen unter Angabe der Mitgliedernummer mittels eines herkömmlichen ID-Dokuments (z.B. Identitätskarte) als lizenziertes Mitglied auszuweisen.


Kontakt für Fragen/Anliegen zur Mitgliederkarte:

Schweizer Schiesssportverband
Lidostrasse 6
6006 Luzern
info@swissshooting.ch

Kontakt für Fragen/Anliegen zur Bezahlfunktion:
Cornèr Bank AG
Zweigniederlassung BonusCard (Zürich)
Postfach
8021 Zürich.
ssv@bonuscard.ch


SSV Corona-Massnahmen per 13. September 2021

Am 8. September hat der Bundesrat Verschärfungen der bestehenden Corona-Massnahmen verfügt. Ab dem 13. September 2021 gilt schweizweit eine ausgeweitete Zertifikatspflicht.

Auf das Outdoor-Schutzkonzept des SSV haben die Verschärfungen des Bundesrats keine Auswirkungen. Bei Veranstaltungen im Freien gelten die bisherigen Regeln.

1. Nur symptomfreie Personen erscheinen zum Training/Wettkampf.

2. Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen des BAG.

3. Im Schiessstand ist das Tragen einer Schutzmaske und die Pflicht zur                                    Abstandshaltung für Sportler und Funktionäre Aufgehoben. Zuschauer und Gäste                müssen jedoch nach wie vor eine Maske tragen. Letztere müssen sich aich in der                  Anwesenheitsliste registrieren.

    Ausnahme sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Hier besteht eine Covid-        Zertifikatspflicht.

Für Schützenstuben / Wirtschaften in den Schiessanlagen gelten die Vorgaben des BAG für die Gastronomie, d. h. neu Zertifikatspflicht.

Ausnahme: Aussenbereiche von Schützenstuben / Wirtschaften.

Detaillierte Beschreibungen entnehmen Sie bitte den Schutzkonzepten unter Downloads (unten).

Achtung:

Kantone können strengere Regeln haben, die zu berücksichtigen sind! Zu den kantonalen Vorgaben für den Sportbetrieb: 

https://www.swissolympic.ch/ueber-swiss-olympic/Dossier-Covid-19/Schutzkonzepte-f-r-Sport-und-Veranstaltungen


Eidgenössisches Schützenfest 2026 Chur 

Das Organisationskomitee des Eidg. Schützenfests in Chur hat an einer Medienkonferenz erste Details zum Grossanlass im Jahr 2026 bekannt gegeben.

In fünf Jahren ist es soweit: Dann findet in Chur, der Hauptstadt des Kantons Graubünden und Umgebung, das Eidgenössische Schützenfest (ESF2026) statt. Der Grossanlass wird vom OK des Vereins Eidgenössisches Schützen- fest 2026 Chur Graubünden organisiert. Die Zusagen für die finanzielle und ideelle Unterstützung durch den Kanton Graubünden und die Stadt Chur liegen bereits vor. Auch die Präsidentenkonferenz des Schweizer Schiesssportverbands (SSV) hat im April 2020 die Durchführung des ESF2026 genehmigt. Zur gleichen Zeit hat der Churer Gemeinderat einen Kredit genehmigt, um das Herzstück des ESF2026, die Schiessanlage «Rossboden», zu sanieren. Dazu gehört auch der Ausbau der 10-Meter Druckluftwaffen-Anlage.

«Mit dem ESF2026 verbinden wir Passion und Tradition. Wir werden ein nachhaltiges und unvergessliches Schützenfest 2026 organisieren, welches als umweltverträglicher Grossanlass von der Bevölkerung aktiv wahrgenommen wird. Wir wollen ein Volksfest organisieren, das uns allen in bester Erinnerung bleibt», so ESF2026-OK Präsident und Nationalrat Martin Candinas. Und: «Das EFS2026 ist voraussichtlich der grösste Sportanlass im 2026 in Chur und Graubünden.»

Am ESF2026 werden Wettkämpfe für Gewehre und Pistolen auf den Distanzen 10, 25, 50, und 300 Meter angeboten. Unter anderem sind, das Eröffnungsschiessen, die Eidgenössischen Ständematches, die Schützenkönigs-Ausstiche, ein Auslandschweizer Vereinswettkampf, ein Militärwettkampf sowie ein Jungschützenwettkampf mit Ausstichen vorgesehen. Dabei soll die Schiessanlage «Rossboden» als Hauptschiessstand genutzt werden. Zudem wird das Rechen- und Festzentrum auf dem Areal des Churer «Rossbodens» installiert. Der «Rossboden» liegt verkehrstechnisch gleich neben der Autobahn A13, im Bezug zu den Aussenschiessplätzen, geradezu ideal. Auf dem Gebiet «Rossboden» besteht ferner ein grosses Parkplatzangebot.

Das ESF2026 benötigt ein Budget von etwa 14 Millionen Franken. Zu diesem Grossanlass werden rund 40'000 Schützinnen und Schützen und 100'000 Festbesucherinnen und Festbesucher erwartet. Daraus resultieren für Chur und Umgebung etwa 20'000 Übernachtungen. «Ein solcher Grossanlass ist nur mit Freiwilligenarbeit möglich. Gemeinsam mit unseren Schützenvereinen werden wir 1'500 Helferinnen und Helfer finden die während des ESF2026 ungefähr 250'000 Arbeitsstunden leisten werden. Helfer die sich mit Leidenschaft für ein gutes Gelingen des ESF2026 einsetzen. Wir werden zeigen, dass der Schiesssport in Graubünden beliebt und für die Zukunft gut aufgestellt ist.» so Generalsekretär Carl Frischknecht.

Die ersten Gespräche, um mittelfristig wieder ein ESF in Chur durchführen zu können, wurden bereits während der Durchführung des ESF 2015 in Raron (Wallis) zwischen dem damaligen OK-Präsidenten Christophe Darbellay und OK-Mitgliedern des ESF2015 aus Graubünden, geführt.

An der Präsidentenkonferenz des Schweizer Schiesssportverbands (SSV) im April 2019 wurden die Rahmenbedingungen und die Ausschreibung für das ESF 2025 genehmigt. Aufgrund von Covid-19 und der Verschiebung des ESF 2020 Luzern auf das Austragungsjahr 2021 wurde festgelegt, das ESF Chur I Graubünden definitiv auf 2026 zu terminieren.

Zu den Vergabekriterien gehört, dass für das ESF2026 ein Scheibenangebot für mindestens 40'000 Schützinnen und Schützen zur Verfügung gestellt werden muss. Ausserdem ist das Zeitfenster für die Schiesstage zwischen Mitte Juni und Mitte August anzusetzen.

Das ESF2026 wird dezentral durchgeführt. Das Ganze basiert laut Generalsekretär Frischknecht auf dem Grundgedanken, keine temporären Scheibenanlagen und Bauten zu errichten, die zu aufwendigen Rückbauten zwingen. «Investitionen für Temporär-Bauten sowie für den Rückbau sollen dem Ausbau bestehender Schiessanlagen zu gute kommen, die eine sinnvolle Weiternutzung durch die Schützenvereine gewährleisten», sagt er.

Als Hauptschiessstand und als Festzentrum wird die bestehende Schiessanlage «Rossboden» genutzt. Es werden 20 bis 25 weitere Schiessanlagen und Vereine aus den Bündner Regionen in das ESF2026 eingebunden. Die zusätzlichen Schiessstände in einem Umkreis von etwa 25 Kilometer oder maximal 45 Fahrminuten vom Festzentrum entfernt, können ein möglichst grosses Scheibenangebot sicherstellen. Auf die Distanz 300m sind dies 180 bis 190 Scheiben.

Der BSV wurde 1881 gegründet und hat als Dachverband zusammen mit dem Kanton Graubünden und der Stadt Chur schon in den Jahren 1842, auf der Quaderwiese im Stadtzentrum sowie in den Jahren 1949 und 1985 auf dem Rossboden in Chur ein zentrales Eidgenössisches Schützenfest (ESF) durchgeführt. Das 4. Eidgenössische Schützenfest Chur l Graubünden im Jahre 2026 darf also bereits als Tradition bezeichnet werden.

Der Leitende Ausschuss des OK ESF2026 setzt sich wie folgt zusammen: Nationalrat Martin Candinas (OK-Präsident), Carl Frischknecht (Generalsekretär), André Renggli (Abteilungsleiter Finanzen/Marketing), Divisionär Lucas Caduff (Abteilungsleiter Anlässe), Hubert Tomaschett (Abteilungsleiter Schiessen), Peter Bänziger (Abteilungsleiter Infrastruktur) und Esther Hug (Abteilungsleiterin Personal).


Fragen rund um die Finanzen in Zeiten der Corona-Pandemie

Den SSV haben in den letzten Tagen und Wochen erneut Fragen von einzelnen Schützen/Funktionären erreicht, welche sich rund um die finanziellen Aspekte in Zeiten von Covid-19 drehen.

Wenn in den Vereinen nur teilweise Trainings stattfinden können und Wettkämpfe abgesagt werden, müssen dann die Mitgliederbeiträge auf Stufe Verein oder auf Stufe Verband nicht reduziert oder teilweise zurückbezahlt werden? Was unternimmt der SSV?

Diese und andere Fragen hat der SSV in einem Newsletter beantwortet, der anfangs April 2021 an die Präsidenten der Verbandsmitglieder versandt wurde und den wir hiermit online stellen. (Siehe PDF)

 

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